Fliegender Holländer


Die Legende


Liebe Kinder,

wißt Ihr schon, dass der "Fliegende Holländer" nicht nur der Name eines belegten Brotes ist, sondern auch eine Legende? Die Geschichte handelt von einem Kapitän, der besonders gern, kräftig und viel schimpfte.

Im 17. Jahrhundert versuchte er mit einem niederländischen Segelschiff das "Kap der guten Hoffnung" zu umschiffen. Es gelang wochenlang nicht, weil ein Sturm zu stark war. Als die Mannschaft müde wurde und keine Lust mehr hatte, erwiderte der Kapitän, dass er nur weiterfährt, wenn es gelingt, das Kap der Guten Hoffnung auf dem kürzesten Weg zu umschiffen. Dann schimpfte er so doll, dass er zur Strafe zum ewigen Segeln verdammt wurde. Bis heute fährt er mit seiner Mannschaft auf dem Geisterschiff auf allen 7 Weltmeeren umherr ohne anlegen zu dürfen. Wenn das Geisterschiff anderen Schiffen begegnet, sieht es gar nicht gut aus.

Richard Wagner fand die Geschichte so interessant, dass er sogar eine Oper dazu geschrieben hat. Allerdings mit Happy End. Da könnt Ihr ja mal reinhören.
So, nun habt Ihr Euch hoffentlich hungrig gelesen und habt Lust, Euch ein Seefahrerbrot zu machen. Wenn es geschmeckt hat, lasst es uns wissen.

Die Zubereitung:

1 Scheibe Roggenvollkornbrot

mit Butter bestreichen,

einen Hauch Meerrettich darüber streichen,

mit Salatblatt und

1 Matjesfilet belegen.

1 EL Quark mit

½ TL Johannisbeermarmelade verrühren

und auf das Filet geben.

Mit dünnen Apfelscheiben garnieren.


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